17/06/2026 0 Kommentare
»Witches, Bitches, It-Girls« – wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen
»Witches, Bitches, It-Girls« – wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen

Eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche 2026 »Dafür« der Evangelischen Erwachsenenbildung mit dem Präventionsrat Rahdens und dem CVJM Rahden.
Warum wirken patriarchale Rollenbilder bis heute so selbstverständlich? Weshalb halten sich Vorstellungen von der rettenden Liebe, der "guten Mutter" oder der "schwierigen Frau" so hartnäckig? In ihrem Buch »Witches, Bitches, It-Girls« (Rowohlt) untersucht Rebekka Endler die Geschichten und Bilder, die unser Verständnis von Weiblichkeit bis heute prägen – oft subtil, aber wirkungsmächtig.
Mit analytischer Schärfe, Humor und einem Blick für gesellschaftliche Zusammenhänge begibt sich Rebekka Endler auf eine Spurensuche durch Kulturgeschichte, Popkultur und Alltag. Sie schreibt über misogyne Mythen, romantische Ideale, feministische Bewegungen und aktuelle Debatten um Sichtbarkeit, Ausgrenzung und gesellschaftliche Macht. Dabei zeigt sie, wie tief patriarchales Denken in unsere Erzählungen eingeschrieben ist – und warum es so schwer ist, sich davon zu lösen.
Gleichzeitig macht ihr Buch Mut: Denn wer die Ursprünge dieser Narrative erkennt, kann beginnen, sie zu hinterfragen und zu verändern. Rebekka Endler verbindet gesellschaftliche Analyse mit pointierter Beobachtung und eröffnet neue Perspektiven auf vertraute Bilder und Geschichten.
Rebekka Endler (*1984) ist freie Journalistin, Autorin und Podcasterin aus Köln. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit gesellschaftlichen Machtstrukturen und deren Auswirkungen auf Geschlecht, Klasse, Hautfarbe und Sexualität. Ihr erstes Buch »Das Patriarchat der Dinge« erschien 2021 und wurde international übersetzt. 2025 veröffentlichte sie »Witches, Bitches, It-Girls«, das ebenfalls in mehrere Sprachen übersetzt wird.
ickets: www.cvjm-rahden.de
VVK: 10,00 €
AK: 12,00 €
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