05/01/2026 0 Kommentare
Lesung: Kinder Kakaniens. Teil 2: Milena Jesenská
Lesung: Kinder Kakaniens. Teil 2: Milena Jesenská

Zum Ärger ihres katholischen, tschechisch-nationalen Vaters verkehrte die junge Pragerin Milena Jesenská (1896-1944) in der deutsch-jüdischen Literaturszene. Sie schrieb kritische Reportagen über Prag und Wien, wo sie einige Jahre lebte. Franz Kafkas Briefe an Milena gingen aus dieser Zeit hervor.
Sie war eine Menschenfreundin, worin sie sich gar nach dem deutschen Einmarsch in Prag bestätigt fühlte, als sie sah, wie sich ein Soldat bei einem weinenden Kind entschuldigte. Da sie Verfolgten half, kam sie ins KZ, wo sie erkrankte und starb. In Yad Vashem wird sie als Gerechte unter den Völkern geehrt.
Referent und Kontakt:
Frank Meier-Barthel
Mobil: 0174 9379572
E-Mail: frank.meier-barthel@kirchenkreis-herford.de
Eintritt frei.
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